science-live! – Das Schülerlabor für Naturwissenschaften und Technik
Das Schülerlabor science-live! an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist ein Projekt des Interdisziplinären Instituts für Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft (NTG-Institut). Das Labor steht schulartübergreifend für alle Schulklassen der Sekundarstufe I zur Verfügung. Es versteht sich damit als Ergänzung und Erweiterung des schulischen naturwissenschaftlich-technischen Angebots und möchte neben den anderen Bildungsinstitutionen einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder und Jugendliche mit Freude und Begeisterung ein zeitgemäßes Wissenschaftsverständnis erwerben können. Es bietet Erfahrungs- und Experimentiermöglichkeiten zum interdisziplinären Themenbereich Klima und Energie an, mit denen die Lernenden grundlegende Zusammenhänge selbstständig und im Team entdecken können. Dieser möglichst selbstgesteuerte Entdeckungs- und Lernprozess wird von geschulten Tutorinnen und Tutoren – Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg – unterstützt. Die zur Selbsttätigkeit anregende Lernumgebung und das Betreuungskonzept fördern die Kreativität und helfen bei der Entwicklung eigener Lösungswege. So werden zum einen authentische Erfahrungen mit Inhalten und Methoden aus Naturwissenschaft und Technik, zum anderen Freude und Erfolgserlebnisse bei der Beschäftigung mit naturwissenschaftlich-technischen Sachverhalten möglich.
Neu im Schülerlabor science-live! ist das Programm „Schülerinnen forschen – Einblicke in Naturwissenschaften und Technik“. Es richtet sich an explizit an Schülerinnen von Realschulen und allgemeinbildenden Gymnasien ab der Klassenstufe 7 und wurde von der Landesregierung Baden-Württemberg ins Leben gerufen.
studieren - forschen - sich austauschen - leben
Pädagogik als komplexe Bildungsaufgabe
Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat sich aus der 1904 gegründeten Lehrerbildungsanstalt über ein Pädagogisches Institut nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer modernen wissenschaftlichen Einrichtung entwickelt. Sie ist Teil des ausschließlich in Baden-Württemberg existierenden, in Deutschland singulären Systems Pädagogischer Hochschulen, die sich als bildungswissenschaftliche Hochschulen verstehen. Ihre Kernaufgabe ist die Bildung von Lehrern und Lehrerinnen, darüber hinaus aber auch die Qualifikation anderer Berufsgruppen, die ihrerseits mit der Vermittlung von Bildung an Menschen in ihrem jeweiligen Betätigungsfeld beauftragt sind.
Die über 4000 Studierenden werden von etwa 180 Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten in den grundwissenschaftlichen Fächern sowie den jeweils gewählten Fachwissenschaften/ Fachdidaktiken ausgebildet. Praktika vom ersten Semester an sowie hohe Anteile fachdidaktischer Inhalte sind wichtige Merkmale, die dieses Studium von dem für das gymnasiale Lehramt unterscheiden. Während die traditionellen Lehrerbildungsstudiengänge noch mit einer Staatsprüfung abgeschlossen werden, führt der Bachelor- und Masterstudiengang Ingenieurpädagogik zum Lehramt an beruflichen Schulen, auch in der Sekundarstufe II. Zum weiteren Studienangebot gehören die Bachelorstudiengänge Frühkindliche Bildung und Gesundheitsförderung/Health Promotion sowie der Masterstudiengang Straßenkinderpädagogik. Studiengebühren betragen derzeit 500 Euro pro Semester.















