Pädagogisches Konzept (Kurzfassung)
Ziel ist, das Interesse der Schülerinnen für Naturwissenschaften und Technik zu wecken beziehungsweise zu stärken und ihnen außerhalb der Schule Möglichkeiten zum Experimentieren in einem gendersensiblen Umfeld anzubieten.
Die didaktische Konzeption ist auf den „Erwerb von Wissenschaftsverständnis“ und die „Selbststeuerung des Lernens“ ausgerichtet. Die Schülerinnen werden an eigenständiges Experimentieren herangeführt.
Für die Gestaltung der Lernumgebung sind problem- und handlungsorientierte Vorgehensweisen in einem interessanten Kontext auf Grundlage der fachbezogenen Interessen der Mädchen sowie die Einbindung in den Stoff des regulären Unterrichts maßgebend.
Durch die problemorientierte, authentische Gestaltung der Lernumgebung soll insbesondere Schülerinnen mit schwächerem fachbezogenem Selbstkonzept die Möglichkeit eröffnet werden, sich im naturwissenschaftlich-technischem Bereich als kompetent und autonom zu erleben.
Die angestrebte Zielsetzung einer möglichst weitgehenden Selbststeuerung des Lernens macht eine intensive Betreuung notwendig. Die individuelle Betreuung von Schülerinnenkleingruppen durch geschulte Tutorinnen ist ein integraler Bestandteil des Konzepts. Die Tutorinnen mit ihrer Begeisterung für Naturwissenschaften fungieren zusätzlich als weibliche Rollenvorbilder (Role-Models).
Durch die Verknüpfung mit dem bestehenden regulären Lehramtsstudium werden Studentinnen Möglichkeiten eröffnet, Praxiserfahrungen für die spätere Lehrtätigkeit durch Tutorien im Schülerinnenlabor science-live! zu bekommen.
Dem Prozess der individuellen Berufsorientierung der Schülerinnen wird ein ausreichender zeitlicher Rahmen eingeräumt. In teilnehmerinnenaktiven Seminaren werden praktische Erfahrungen gesammelt und individuelle Entscheidungsgrundlagen erarbeitet sowie differenziert über Ausbildungsangebote und Berufsmöglichkeiten im Bereich von Naturwissenschaften und Technik informiert.





